René hört zu (Bild mit KI modifiziert)

Von oben herab?

Führungskultur lässt sich nicht verordnen. Auch nicht mit dem schönsten Leitbild. Ich habe das einmal sehr konkret erlebt. Wir hatten eine Entscheidung getroffen. Kommuniziert. Für erledigt erklärt. Und dann kam ein Mitarbeiter auf mich zu. Kein Meeting. Kein offizieller Kanal. Einfach direkt, unter vier Augen. Er war nicht einverstanden. Und er hatte Argumente, die vorher
René erklärt (mit KI modifiziert)

Titel sind Schall und Rauch

Niemand folgt einem Titel. Auch wenn viele Führungskräfte das noch glauben. Ich war neu. Kein interner IT-Spezialist beim Kunden. Keine etablierte Autorität. Keine Geschichte, auf die ich mich berufen konnte. Nur eine Anfrage auf dem Tisch: Audit-Vorbereitung zur Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018. Ich habe meine Vorschläge unterbreitet. ITSM-Aufbau. Asset Management. Security-Maßnahmen einführen und
René mit Kollegin beim Kaffee-Plausch (mit KI bearbeitet)

Was bleibt?

Sechs Jahre WILKA. Viele Projekte. Eine Situation ist das, woran ich mich am meisten erinnere. Legacy-Systemablösung. ERP-Wechsel. ISMS-Aufbau. Firewall-Infrastruktur erneuert. KI-Plattform eingeführt. Die Systeme laufen, die Dokumentation steht. Alles ordentlich an meinen Nachfolger übergeben. Und dann, kurz vor meinem letzten Tag bei WILKA, kommt eine Kollegin auf mich zu. Kein offizieller Rahmen. Kein Abschiedsmeeting. Beim
Das Team arbeitet eigenständig

Nicht Nachahmung, sondern Eigenständigkeit.

Inspiration hat nichts mit Charisma zu tun. Zumindest nicht bei mir. Ich bin kein Motivationsredner. Ich halte keine Feuerreden. Ich reise nicht mit einem Koffer voller Zitate durch die Gegend. Was ich tue: Ich verhalte mich so, wie ich es von anderen erwarte. Als ich bei WILKA anfing, war die Firewall-Infrastruktur deutlich überaltert. Kein Glamour-Thema.

Zu spät! Unzuverlässig?

Was ich von meinem Team erwarte, muss ich mir selbst zuerst abverlangen.Klingt banal. Ist es nicht. Ich kenne Führungskräfte, die Verlässlichkeit einfordern und selbst Termine verschieben. Die Transparenz predigen und im nächsten Meeting hintenrum reden. Die Eigenverantwortung wollen und bei jeder Kleinigkeit eingreifen. Ich hab mich selbst dabei erwischt. Mitten in der ERP-Migration bei WILKA.
Workshopsituation Sinnlose Webseiten

Sinnlos?

Ich habe eine sinnlose Webseite gebaut. Wirklich. Sie heißt sogar so. sinnlosewebseiten.de Dahinter steckt eine ernsthafte Frage: ❓ Kann eine Webseite sich selbst pflegen? Autonom, innerhalb definierter Vorgaben? ✅ Ein KI-Agent übernimmt das vollständig. Kein Mensch tippt den Content. Die KI arbeitet im Rahmen der Regeln, die ich ihr gegeben habe. Was ich zunächst in
René und das Zitat von Ranga Yogeshwar

Wie denkst Du?

Ich finds ehrlich gesagt irre. Wir haben jahrzehnte lang Menschen beigebracht, Syntax auswendig zu lernen. Und das war angeblich „IT-Kompetenz“. 🤦 Letzten Donnerstag bei Maybrit Illner hat Ranga Yogeshwar einen Satz gesagt, der mich seitdem nicht loslässt: „Wir brauchen keine Programmierer im alten Modus mehr — sondern klar denkende Menschen.“ Ich bin seit 30 Jahren
Workshop mit René

Führung mit Haltung. Auch in Krisen.

Ich führe über Vertrauen, Klarheit und Verlässlichkeit. Auch in Krisen. Dabei wurde ich durchaus gefragt:„Musst du da nicht härter durchgreifen?“ Meine Antwort: Nein. Menschen unter Druck funktionieren – aber sie denken nicht mit. Sie warten auf die nächste Ansage. Sie übernehmen keine Verantwortung. Vertrauen ist langsamer als Druck.Aber es ist das einzige, was wirklich trägt.
Profilbild René

Die IT läuft… Irgendwie

Viele mittelständische Unternehmen kennen diese Situation: Die IT läuft. Irgendwie.Systeme sind über Jahre gewachsen.Prozesse historisch entstanden.Verantwortlichkeiten? Diffus. Gleichzeitig steigt der Druck:✅ Digitalisierung strukturiert voranbringen✅ IT-Sicherheit endlich ernst nehmen✅ Kosten im Griff behalten Das Problem: Viele spüren, dass etwas nicht mehr trägt – aber wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Ich kenne das aus sechs Jahren
Workshop mit René

Transformation gelingt, wenn wir Menschen vor Prozessen stellen

Vertrauen vor Technik. Menschen vor Prozessen. Es gibt einen Satz, den ich in Transformationsprojekten immer wieder höre: „Uns fehlen die Macher.“ Ich halte diesen Satz für einen der größten Irrtümer moderner Unternehmensführung. Denn Transformation scheitert selten an fehlenden Machern. Sie scheitert an etwas viel Subtileren: an Status- und Machtspielen. An Narrativen, die wichtiger werden als