René verliert bewusst. Inhalt mit Hilfe von KI erzeugt.

Bewusst verlieren

Ich lasse Menschen im Gespräch bewusst gewinnen.
Auch wenn sie fachlich komplett danebenliegen. 🤐


Klingt erstmal komisch, ist aber genau so.
Ich bin fest überzeugt: In dem Moment, wo ich jemandem meine fachliche oder moralische Überlegenheit spiegele, habe ich schon verloren.

Nicht das Argument. Sondern den Menschen, den ich morgen noch brauche. Übermorgen auch.

Ich kenne das Gefühl ja selbst.
Da sitzt jemand im Meeting, sagt was, das technisch oder fachlich einfach nicht stimmt,
und in mir macht es sofort „klick“:
„Das ist falsch. Und ich kann in einem Satz erklären, warum.“
Früher hätte ich genau diesen Satz rausgehauen.

Heute trete ich stattdessen einen Schritt zurück und nehme den Druck aus der Situation.
Das ist kein Nachgeben. Und schon gar nichts Unterwürfiges.
Es ist eine bewusste Entscheidung, wer hier gerade Raum bekommt.

Ich habe gelernt, was so ein „Ich hab recht“-Moment kostet:
—> Der andere macht dicht.
—> Er verteidigt jetzt nicht mehr die Sache, sondern sein Gesicht.
—> Und jede Grundlage für das nächste Gespräch ist weg.

Rechthaben fühlt sich gut an. Für drei Sekunden.
Dann arbeitest du monatelang gegen die Mauer, die du dir selbst gebaut hast.

Versteh mich nicht falsch:
Augenhöhe heißt nicht, dass ich meine Meinung verstecke.
Ich sage sehr klar, wie ich die Dinge sehe.

Aber ich sage es so, dass der andere neben mir stehen bleiben kann. Nicht unter mir.
Und ja: Manchmal liege ich am Ende selbst völlig daneben.
Passiert. Gar nicht so selten.

Aber genau darüber kann man dann ja reden, weil vorher niemand jemanden klein gemacht hat.

Das ist für mich der Kern von Vertrauen.

Menschen gehen mit dir mit, wenn sie sich nicht klein fühlen.
Nicht, weil du der “Vorgesetzteste” im Raum warst.

💬 Wie hältst du das? Feuerst du im Meeting sofort zurück, wenn jemand danebenliegt — oder trittst du auch bewusst einen Schritt zurück, um den Druck rauszunehmen?

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